Badezusatz

In Zeiten wie diesen wird uns braven Bürgern ja immer erklärt, dass wir, um Energie zu sparen und damit etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, lieber duschen sollten statt ein Vollbad zu nehmen – verbraucht angeblich viel weniger Wasser (die wissen nicht, wie lange ich dusche!) und passt ja auch viel besser in unsere schnelllebige Zeit. Nun, ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber ich liebe ausgiebige Vollbäder, wo man im warmen Wasser vor sich hin döst, seinen Gedanken nachhängen kann und sich ein wenig fühlen darf, wie eine Diva. In dieser Zeit wirkt schon mal die Kurpackung auf den Haaren und die Straffungsmaske im Gesicht, und man hat danach nicht nur etwas für die Sauberkeit getan, sondern auch für die Seele. Und solange niemand die sinnlosen Flüge überflüssiger Beamter nach Brüssel und die noch viel sinnloseren „Im-Kreis-Fahr-Orgien“ am Sonntagnachmittag, genannt Formel-1, stoppt, verschwende ich gern ein bisschen Wasser und Energie. Ich brauche dafür keinen Kunstschnee, um einen Hang hinunter zu rutschen und esse im Winter keine Erdbeeren.

Natürlich kann man beim Baden auch etwas für die Gesundheit tun. Ich meine hier nicht nur die Wärme des Wassers, was meistens eine Wohltat für die Gelenke und Muskeln ist, überhaupt, wenn man noch einen „Schuss“ unserer erwärmenden Heatcreme dazu mischt, und ich rede auch nicht vom abschließenden kalten Guss nach kneippscher Tradition, sondern es geht mir in erster Linie um den Badezusatz, und hier haben wir mit unserem Bade Gel eine ganz hervorragende Möglichkeit.

Ich erinnere mich, dass mein erster naturheilkundlicher „Guru“ und großes Vorbild meiner frühen Jugend ein französischer Kräuterkundler mit dem Namen Maurice Messegue war. Heute leider vielen in Vergessenheit geraten, war Messegue einer derjenigen, der immer wieder auch auf die Vorzüge von Krauterbädern hingewiesen hat. Und hier muss es nicht immer ein Vollbad sein. Bei fast jeder seiner empfohlenen Therapien kamen zumindest Fußbäder vor. Und ich erinnere mich auch, dass er immer wieder ein bestimmtes Kraut empfahl, das damals sehr schwierig und nur in der Apotheke zu bekommen war: Blasentang oder lateinisch Fucus vesiculosus.

Wenn man also nicht die nicht ganz billigen Fertigmischungen mit dem Schriftzug von Herrn Messegue erwerben, sondern sich seine Kräuter selbst zusammenstellen wollte, stieß man hier schnell an seine Grenzen. Ich erinnere mich, dass meine Mutter, die damals Krankenschwester war, mir einmal einen ganzen Sack Blasentang über ihre Spitalsapotheke bestellt hat, damit „endlich Ruhe ist“. Nun – unser Badegel enthält eben diesen Blasentang.

Spa setting
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Closeup of late 20's attractive woman taking long relaxing bath. She's slowly rubbing her sking with a bath sponge. Soapy water is obscuring nude parts of her body.

Fucus hat eine sehr (wirklich sehr!) entschlackende Wirkung und enthält außerdem viel Jod als Spurenelement. Beides zusammen ergibt natürlich ein ganz ideales Schlankheits- und Straffungsbad, und da unsere Haut auch ein großes Aufnahmeorgan ist, dringt natürlich auch Jod über die durch die Wärme geöffneten Poren gut ein. Unterstützt wird die Wirkung auf das Bindegewebe noch durch den Zusatz von Schachtelhalm, auch Zinnkraut genannt. In der ganzen Pflanzenheilkunde ist kein Kraut bekannt, das eine stärkere Wirkung auf schlaffes Gewebe, aber auch durch den hohen Gehalt an Kieselsaure auf Haare und Nagel hätte.

Weiters enthält unser Badegel Mädesüß, ein Kraut, das eine große Menge an entzündungshemmender Salycilsäure vorzuweisen hat und daher äußerlich und innerlich in der Naturheilkunde gern als Mittel gegen Rheuma und Gelenksentzündungen verwendet wird. Im Mittelalter wurde Salycilsäure fast ausschließlich aus dieser Pflanze und nicht aus Weidenrinde gewonnen. Heute nimmt man halt Aspirin. Mädesüß hat außerdem eine hervorragende Wirkung auf die Blase und die Harnwege.

Schließlich Efeu. Früher ein wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde, heute ziert er nur noch als Kletterpflanze unsere Hauswände. Schade! Efeu wirkt ebenfalls stark auf das Bindegewebe und kann damit Cellulite vorbeugen, außerdem sind die Inhaltsstoffe auch schmerzlindernd und wurden früher in Form von Umschlägen auf entzündete Gelenke gelegt, vor allem bei Gicht.

Ich denke, Sie sehen nun, was ich damit meine, wenn ich sage, so ein Vollbad nutzt auch unserer Gesundheit. Mit dem richtigen Zusatz natürlich.